17 Oct 2019

Superunion goes Middle East

Neue Kund*innen, neue (Marken)geschichten

Superunion Germany, die Agentur für Branding, Brand Experience und Design, hat ihr Portfolio um zahlreiche Kunden aus dem Nahen Osten erweitert. Die ersten Projekte haben Teams aus den deutschen Büros bereits realisiert und bis zum Launch begleitet. Unter den Kunden sind neben Immobilienentwicklern und Finanzinstituten auch die Oman Aviation Group, die sämtliche Akteure des Luftfahrtsektors im Oman entwickelt und vernetzt. Für die Oman Aviation Group hat Superunion das bisher umfangreichste Projekt in der Region entwickelt.

Warum Middle East?

Agenturen aus dem europäischen Raum agieren derzeit verstärkt im Nahen und Mittleren Osten. Superunion hatte bisher ein eigenes Büro in Dubai. Seit 2019 arbeiten die Strategen und Designer nun aus Deutschland, aber in multi-nationalen Teams. Denn Unternehmen aus dem Nahen Osten fragen explizit nach einer europäischen Perspektive. Tobias Phleps, CEO von Superunion Germany, erklärt warum: „Es ist, wie so oft, die Globalisierung. Denn die globale Vernetzung von Marken und Gütern führt dazu, dass die Länder des Mittleren und Nahen Ostens sich öffnen. Das bedeutet aber viel mehr als das sie Tourismusdestinationen werden. Sie agieren auf Märkten außerhalb ‚ihrer‘ Region, im europäischen und angelsächsischen Raum. Daraus ergibt sich der Bedarf nach einer veränderten Markenkommunikation. Sie muss im eigenen Kulturraum und in Europa oder den USA verstanden werden. Und dafür greifen die Unternehmen gerne auf die Agentur-Expertise aus Europa zurück.“

Die Identifizierung einer Markenidentität jenseits des eigenen Kulturraums

Tobias Phleps erzählt, was die Arbeit für die neuen Kunden mit sich bringt: „Für mich als CEO und unsere Teams bedeuten die Projekte eine Horizonterweiterung. Wir sind mit neuen unternehmenskulturellen Mentalitäten konfrontiert. Außerdem ist es reizvoll, den enormen technologischen Modernisierungsschub in den Ländern des Mittleren Ostens zu erleben – und diesen in Design und Markenkommunikation umzusetzen.“ Daraus ergeben sich neue Herausforderungen, ein neuer Blick auf die eigene Arbeit. Wie zum Beispiel kann es gelingen, die kulturspezifischen Designvorstellungen von Marken und Unternehmen aus dem Nahen Osten mit westlichen Traditionen zu harmonisieren – oder zu kombinieren? „Wir arbeiten in multi-nationalen Teams. So gewährleisten wir zum einen, dass so wenig wie möglich ‚lost in translation‘ ist. Zum anderen erreichen wir damit, dass unsere Arbeit beide Perspektiven berücksichtigt, die arabische und die westliche,“ erklärt Martin Steinacker, Executive Creative Director bei Superunion Germany.

„Ich arbeite jetzt seit 25 Jahren in meiner Branche. Für mich ist diese Erweiterung unseres Kundenportfolios deswegen auch persönlich spannend. Ich lerne viel darüber, wie ein Kulturraum funktioniert, der mir und den meisten Europäern weitgehend unbekannt ist. Und nicht zuletzt bringt jedes Meeting eine neue Geschichte mit sich.“

Tobias Phleps
CEO Superunion Germany

Ein weiteres Spezifikum der Arbeit im Nahen und Mittleren Osten liegt darin, dass viele der Unternehmen staatliche Gründungen sind. Und ebenso wie in Deutschland gelten staatliche Unternehmen oft als bürokratisch und behäbig. Dass diese Wahrnehmung nicht richtig sein muss, zeigt die Arbeit von Superunion für die Oman Aviation Group. Für das Unternehmen hat die Agentur die Positionierung und Markenidentität, das interne wie externe Messaging, das Corporate Design bis hin zum Fotografie-Stil und erste Kommunikationsmittel entwickelt. „Ein Teil des Projekts bestand darin, Kernelement der Markenidentität der Oman Aviation Group herauszuarbeiten. Ein zentraler Aspekt, der dabei schnell hervor trat, war die Innovationskraft. Das Unternehmen trägt dazu bei, den Oman zu öffnen und verbindet dessen Kultur, Unternehmen und Menschen global. Und es vernetzt Firmen, Regionen und Technologien des Landes. Die Oman Aviation Group fungiert so als Treiber für Innovationen. Das ist natürlich das Gegenteil von bürokratisch und behäbig,“ so Tobias Phleps.

Projekte und Kunden im Nahen Osten

Für den Immobilienentwickler Qatari Diar, setzt Superunion ebenfalls ein umfangreiches Projekt um. Das Unternehmen aus Katar hat die Agentur beauftragt, das Markenerlebnis des Sales Centre vom Interior Design bis hin zum interaktiven Touchpoint zu konzipieren und zu designen. Das Sales Centre wird in der neuangelegten Stadt Lusail seine Heimat haben – unweit vom Fußballstadion, in dem 2022 das Eröffnungs- und Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird.

Neben dem Branding für die Oman Aviation Group hat Superunion für die Financial Audit Authority (FAA) aus Dubai das Rebranding und damit einhergehend die Corporate Identity gestaltet. Zu weiteren aktuellen Projekten gehört Ooredoo, das einzige Telekommunikationsunternehmen in Katar.