Move United

Eine Bewegung anstoßen.

IN KÜRZE

Bei unserem ersten Treffen teilte uns Glenn Merry, CEO des Unternehmens, das später Move United werden sollte, mit: "Wir sind eine soziale Bewegung, die als Invalidensport-Liga getarnt ist". Von diesem Moment an wussten wir, dass nichts uns davon abhalten könnte, ihnen dabei zu helfen, ihr Ziel zu erreichen und die Art und Weise, wie unsere Welt körperliche Behinderungen betrachtet, für immer zu verändern.

Die führende Organisation für adaptiven Sport in den USA wurde von ihrem Ehrgeiz angetrieben, eine Bewegung voranzutreiben, die Menschen mit körperlichen Behinderungen voll in die Gesellschaft einbezieht. Aber sie brauchten eine Marke, die diesem Anspruch gerecht wird. Wir halfen ihnen bei der Entwicklung dieser Marke, indem wir die Menschen vereinten und sie dazu brachten, gemeinsam voranzugehen.

Um Move United dabei zu unterstützen, das Thema Behinderungen neu zu definieren und Stereotypen abzubauen, haben wir die Organisation so positioniert, dass sie zum Impulsgeber für Konfrontation, Gespräche und Initiativen wird. Die Kraft des Sports war dabei das Fundament, auf dem wir voranschreiten, in eine Welt der Inklusion. Gleichzeitig war es ein Call-to-Action für Athlet*innen, Fans und die Gesellschaft als Ganzes, um gemeinsam mit uns zu beweisen, wozu wir alle fähig sind. 

UNSERE AUFGABE

Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Marken in diesem Bereich, musste unsere Marke mutig sein und zum Handeln inspirieren. Wir wollten nicht nur ein Bewusstsein für adaptiven Sport schaffen, sondern ein höheres Ziel anstreben. Wir wollten eine Bewegung anstoßen, die die Art und Weise, wie die Welt Behinderungen betrachtet, für immer verändern könnte.

Der Name der Organisation musste den Aufruf zum Handeln honorieren und gleichzeitig in dem, wofür sie sich einsetzt, verankert bleiben. Move United fordert inständig dazu auf, sich der Organisation anzuschließen und deutet gleichzeitig an, dass wir unsere Ziele durch die Bewegung erreichen werden. Außerdem spielt das Naming darauf an, dass dies die führende Organisation im internationalen Wettbewerb ist.

 

Die visuelle Identität entstand aus der Idee, Stereotypen aufzubrechen, das Narrativ um Behinderungen umzudenken und neu zu definieren, wie Behinderung für die Zukunft aussieht. Um dies zu erreichen, nahmen wir das eigentliche Wort "Behinderung" (Disability), zerlegten es in 26 Teile und bauten dann aus diesen Teilen ein völlig neues Alphabet, das unser Logo bildet und die gesamte visuelle Identität prägt.

Der einzigartige Look & Feel der Marke Move United basiert auf einem Patchwork-Design, das den vielfältigen Zusammenschluss von gemeinschaftlichen, anpassungsfähigen Sportorganisationen widerspiegelt, die das Herzstück von Move United bilden. Die verschiedenen Muster im Design spiegeln die verschiedenen Behinderungen wider, denen sich Move United widmet. Darüber hinaus verweist das flexible dynamische System der Muster auch auf die amerikanische Flagge. Das Hinzufügen einer hellblauen und einer rosa Farbe zeigt, dass wir alle einbezogen werden – und gleichzeitig bleibt die Marke betont amerikanisch.

 

Wir wussten, dass wir nicht bei der Markendefinition aufhören konnten. Eine Bewegung wie diese braucht verschiedene Initiativen, um Beteiligung und Interesse für die Sache zu wecken. Unsere erste Initiative war das „Adapt At Home“- Kit, das Sportler*innen, die Bewegung brauchen, hilft, gesund und aktiv zu bleiben, während der Zugang zu adaptiven Sportligen und -einrichtungen im Zuge der Pandemie unterbrochen wurde. Dann schufen wir eine Reihe von Anreizen und Merchandising, die Athlet*innen und Fans der adaptiven Sportarten dazu auffordern sollten, sich der Bewegung anzuschließen.

„Nichts geht über die Kraft des Sports. Sport macht uns stärker; physisch, psychisch und sozial. Das gilt für Menschen mit und ohne Behinderungen, aber oft haben Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen heute nur wenige Möglichkeiten Sport auszuüben. Unsere Vision ist es, die Sicht der Gesellschaft auf Behinderungen und Leistungsfähigkeit neu zu definieren. Unsere Partnerschaft mit Superunion war auf unserem Weg dorthin sehr wertvoll.“

Glenn Merry
Executive Director, Move United